Johannes Schwarz

Der Bariton Johannes Schwarz stammt aus dem Münsterland. Nach abgeschlossenem Schulmusikexamen in Frankfurt (Hauptfach Horn) studierte er Gesang an der HMTM Hannover bei Peter Anton Ling.

Meisterkurse bei Peter Schreier, Ingeborg Danz, Falk Struckmann, Petra Lang und Waltraud Meier konnten seine musikalische Ausbildung weiter vervollständigen. Selbige wurde außerdem von einem mehrjährigen Stipendium der Oscar-Vera Ritter-Stiftung sowie dem ‚Nicolaus Bruhns-Preis für Gesang‘ gefördert, ferner mit Stipendien des Richard Wagner Verbandes, des Deutschen Musikrates sowie der Deutschen Orchesterstiftung.

Er ist Preisträger des Haydn-Wettbewerbs Rohrau, des Concorso di Musica Sacra in Rom sowie des Schumann-Wettbewerbs Zwickau.

Schon während des Studiums debütierte er beim Festival junger Künstler Bayreuth in der Produktion „Liebestod“, am Pfalztheater Kaiserslautern als Biterolf in einer Neuproduktion von Wagners Tannhäuser, ferner an den Landesbühnen Sachsen in von Einems „Der Prozess“, als Bottom (Britten: Midsummernight´s Dream) in Pforzheim sowie als Titelheld in Puccinis „Gianni Schicchi“ bei den Schlossfestspielen Wernigerode.
An das Studium schloss sich dann ein Zeitvertrag am Staatstheater Meiningen an, infolgedessen er u.a. als Figaro in Figaros Hochzeit und Wolfram von Eschenbach in Wagners Tannhäuser debütierte (Außenspielstätte Wartburg).
Weitere Partien sind u.a. Nick Shadow (The Rake´s Progress), Germont (Traviata) und Jochanaan (Salome).

Momentan ist am Theater Erfurt engagiert und debütierte hier kürzlich in der Titelpartie einer szenischen Produktion von Mendelssohns „Elias“.

Als Solist in Oratorien und Liederabenden besuchte er u. a. die Alte Oper Frankfurt, die Rheingoldhalle Mainz, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, die Semperoper Dresden und den NDR Sendesaal Hannover.